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Die Greifswalder Oie ist eine etwa 54 Hektar große Insel, 12 Kilometer nördlich von Usedom und 10 Kilometer östlich von Rügen in der pommerschen Bucht gelegen. Mit ihrem 38,6m hohen Leuchtturm, dem höchsten in Mecklenburg- Vorpommern, sichert sie seit 1855 die Schiffahrt zwischen Sassnitz und der Einfahrt zum Greifswalder Bodden. |
Vor der heutigen Nutzung war die Insel bis 1945 Militärisches Sperrgebiet; hier wurden im 2. Weltkrieg Raketentests durchgeführt. Bis ´61 wurde die Greifswalder Oie dann von der NVA als Radarposten genutzt. Heute dient der Inselhof, das Hauptgebäude der Insel, dem Verein Jordsand als Informationszentrum. Er wurde aus Spenden renoviert, war einst durch wilden Tourismus stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Seit 1997 gibt es wieder Gotlandschafe auf der Insel. Sie wurden von der benachbarten dänischen Insel Bornholm auf die Greifswalder Oie gebracht. Großer Beliebtheit erfreut sich die Herde Shetlandponys sowie die vielen seltenen See- und Wasservögel. |
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